REALISIERUNG IN HANNOVER mit PLURALITÄT UND PARTIZIPATION - GEDANKEN und IMPULSE
HANNAH-ARENDT-ZENTRUM für DEMOKRATIE UND MITWIRKUNG in HANNOVER
Di.., 21 Juli 2026Realisierung in Hannover
HANNAH-ARENDT-ZENTRUM für DEMOKRATIE UND MITWIRKUNG in HANNOVER
PROTERRA e.V. Hannover
Politische Beteiligungsinitiative Hannover
Unterstützer*innen Kreis Beteiligungsrat Hannover
Di.., 21. Juli 2026
Es entsteht das
HANNAH-ARENDT-ZENTRUM für DEMOKRATIE und MITWIRKUNG in Hannover
von allen getragen, eine AGORÀ für Bürgerbeteiligung.
- Das HANNAH-ARENDT-ZENTRUM muss die Pluralität der Gesellschaft abdecken.
- Das HANNAH-ARENDT-ZENTRUM muss innovative PARTIZIPATION modellhaft praktizieren.
Den komplexen Weg zu entsprechenden Strukturen haben wir hier skizziert.

So setzt sich das PROTERRA-FORUM VON HANNAH ARENDT LERNEN im Sinne der Grundgedanken von Hannah Arendt in Hannover fort, wenn im ehemaligen GIG am Lindener Marktplatz ein Zentrum für DEMOKRATIE und MITWIRKUNG entsteht. Direkt am Platz, an dem Hannah Arendt aufgewachsen ist. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass dieses Zentrum mit einer neuen Öffentlichkeit im Sinne von Hannah Arendt Wirklichkeit wird. Das gelingt, wenn wir Hannah Arendt politisch begreifen, uns mit der ganzen Pluralität der Stadt vernetzen und im Hannah-Arendt-Zentrum eine innovative Öffentlichkeit praktizieren, die das politische Leben als PARTIZIPATION voranbringt. Ganz gegen die allgegenwärtigen Trends der Gegenwart.
Das HANNAH-ARENDT-ZENTRUM für DEMOKRATIE und MITWIRKUNG könnte so ein wichtiger Schritt sein, all die Menschen mitzunehmen, die sich nicht mehr gehört und einbezogen fühlen und ihnen ihre Stimme in der Gesellschaft zu geben. Dazu braucht es differenzierter Strukturen für das HANNAH-ZENTRUM und eine ständige Arbeit an den von allen getragenen konzeptionellen Grundlagen der Gründung.
Dazu haben wir, die POLITISCHE BETEILIGUNGSINITIATIVE HANNOVER und der UNTERSTÜTZER*INNEN KREIS BETEILIGUNGSRAT HANNOVER, ein Konzept vorgelegt
AGORÁ HANNOVER – öffentliches Beteiligungs- und Demokratiezentrum für Bürger*innen
und
GEDANKEN und IMPULSE zur Vereinsgründung
–
ELEMENTE DER GESCHÄFTSORDNUNG – DER STRUKTUR DES TRÄGERVEREINS HANNAH ARENDT ZENTRUM HANNOVER
https://bosolei.com/2022/11/22/arbeitskreis-demokratie/#Reybrouck
DIE KERNELEMENTE DER ARBEIT FÜR DAS HANNAH-ARENDT-ZENTRUM HANNOVER
- Mitglieder des Trägervereins sind natürliche Personen und die juristischen Personen des Netzwerks.
- Das Netzwerk des Hannah-Arendt-Zentrums besteht aus Vereinen und „Gruppen“ – beteiligungs-affine Institutionen im Einzugsbereich des Zentrums. Die Vereine und „Gruppen“ des Netzwerks sind Mitglieder des Trägervereins.
- Bi-präsentatives Leitungsgremium des Hannah-Zentrums im rotierenden Verfahren (ohne Wiederwahl). Gewählt wird aus den Mitglieder*innen des Trägervereins, den Vertreter*innen des Netzwerkes und durch Los nach den 21 repräsentativen Kriterien (Konzept: Zukunfts- und Beteiligungsrat Niedersachsen, Region Hannover, Stadt Hannover).
- Im Zentrum findet Bürger*innen-Beteiligung aller Formate statt – Bürger*innen-Räte können tagen, eine Net-AGORÁ als digitaler Handlungsraum der Menschen bietet online Formen der Beteiligung an, Beteiligungs-Werkzeuge werden hier entwickelt, und zwar öffentlich und für alle Menschen zugänglich.
- Das Zentrum zeigt wie sich Ästhetik und Politik verbinden und sich in ihren eigentlichen Sinnen zu einem lebendigen Ort für demokratische Erfahrungen verbinden. Kooperationen mit Künstler*innen und kreativen Gestalter*innen sind selbstverständlich.
- Die Geschäftsführung des Zentrums koordiniert das Programm, berät zu Fragen der Beteiligung und garantiert eine demokratische Hausfreiheit.
- Die Bibliothek des Zentrums führt zu Kernfragen des Denkens von Hannah Arendt und den Grundlagen der Bürgerbeteiligung in einer modernen, innovativen Demokratie, die hier immer wieder von allen gelebt wird.
- Das Zentrum hält Kontakt zu Beteiligungsprozessen anderer Städte und Orte in der Bundesrepublik, in Europa und weltweit. Diese Kontakte werden den Menschen im Zentrum zugänglich gemacht und ermöglicht.
- Das Hannah-Arendt-Zentrum soll sich in ständiger Kommunikation der Beteiligten im Sinne von Hannah Arendt zu einem öffentlichen Ort der Begegnung ohne Konsumzwang, mit gemeinwohlbezogenem Gesprächs- und Mitmachcharakter entwickeln, ein im eigentlichen Sinne politischer Ort der Menschen zum Diskutieren, Handeln und Verwirklichen. Kern des Zentrums ist, diesen Ansatz tagtäglich mit Leben zu erfüllen und immer wieder über neue politische, gemeinschaftliche Handlungswege nachzudenken.
- Das Zentrum ist in erster Linie ein politisches Handlungszentrum der Menschen im Sinne von Hannah Arendt. Die Gemeinschaften entwickeln hier neue demokratische Praktiken. Von ihnen gehen hier beteiligungspolitische Aktivitäten wie Bürgerräte, Zukunfts- und Beteiligungsräte, Beteiligungs-Tools, demokratisches Mitmachen und Miteinander aus.
- PROTERRA e.V. mit seiner Gemeinnützigkeit für fünfzehn Bereiche und die Politische Beteiligungsinitiative Hannover sowie der Unterstützer*innen Kreis Beteiligungsrat Hannover sollten Teil des Netzwerkes des Zentrums sein.
- Die Arbeit im Hannah-Arendt-Zentrum findet in stetiger Überprüfung der politischen Grundüberlegungen von Hannah Arendt statt, die wir sammeln, verdeutlichen, öffentlich machen und in unserer Arbeit verwirklichen.
Daher bedurfte die Freiheit immer eines eigens für sie erstellten Raumes, in dem Menschen zusammenkommen konnten, des Versammlungsplatzes, der AGORA, um den die Polis politisch zentriert war. Hannah Arendt (2026): Über die Revolution. 6. Auflage, Piper, Seite 37.
Öffentliche Freiheit ist eine positive weltliche Errungenschaft, die entsteht, wenn eine Pluralität von Menschen in öffentlichen Räumen handelt und debattiert, Meinungen austauscht und auf den Prüfstand stellt und den jeweiligen anderen zu überzeugen versucht. Richardt J. Bernstein (2021): DENKERIN DER STUNDE ÜBER HANNAH ARENDT. Suhrkamp, 2. Auflage, S.102.
- Das Hannah-Arendt-Zentrum soll den gegenwärtigen Problemen und Krisenelementen der Demokratie mit gelebter Demokratie-Praxis begegnen. Es bezieht Menschen vielfältig in die zu lösenden politischen Fragen ein. Das folgt der Einsicht, dass in einer freien und lebendigen Gesellschaft alle, auch die Macht- und Namenlosen beteiligt sind. Dieses Zentrum zeigt, dass es für alle möglich ist, sich an einem offenen, ständigen Dialog mit den Kernproblemen des Lebens der Gesellschaft zu beteiligen, wieder sichtbar etwas besser zu machen und gemeinsam die Alltagspraxis zu verändern.
DIE PRÄAMBEL
- Der Verein engagiert sich für Demokratie und Miteinander im Sinne Hannah Arendts. Er benötigt deshalb eine besondere Struktur, die partizipative Elemente verwirklicht. Der Verein ist Rechtsträger des Hannah-Arendt-Zentrums für Demokratie und Mitwirkung. Damit schafft er die organisatorische Grundlage für die Arbeit dieses Zentrums, welches in unmittelbarer Nähe von Arendts Geburtshaus an sie erinnert.
- Diese Erinnerung ist keine museale, sondern Hannah Arendts Verständnis der „Vita activa“ verpflichtet. Das Hannah-Arendt-Zentrum ist in diesem Sinn ein eigens für die Freiheit erstellter Raum, „in dem Menschen zusammenkommen, ein… Versammlungsplatz“, eine Art „AGORA“ 1 und ermöglicht, dass „eine Pluralität von Menschen in öffentlichen Räumen handelt und debattiert“ 2. Das Zentrum ist damit ein Raum für das niedrigschwellige politische Tätigwerden aller Menschen jenseits des parteipolitischen Engagements und ein Lernort für „die Fähigkeit …, die vielen möglichen, in der wirklichen Welt vorgegebenen Standorte einzunehmen, von denen aus die gleiche Sache betrachtet werden kann“ 3. Das Hannah-Arendt-Zentrum für Demokratie und Mitwirkung fördert Mitgestaltungswillen und – möglichkeiten von Bürger*innen und bietet jedem Menschen die Möglichkeit, im Sinne Arendts einen Anfang zu machen, um seine politische Freiheit durch selbstverantwortliche aktive Mitwirkung am öffentlichen Leben wahrzunehmen. [1] Hannah Arendt (2026): Über die Revolution. 6. Aufl., Piper, S. 37.[2] Richardt J. Bernstein (2021): Denkerin der Stunde: Über Hannah Arendt. Suhrkamp, 2. Aufl., S.102. [3] Hannah Arendt (2015): Was ist Politik, Piper, 5. Aufl., S. 96-97.
DER VORSTAND
Empfohlen wird eine paritätische Besetzung, bestehend und aus vier Vorstandsmitgliedern, zwei Co-Vorsitzenden und zwei Stellvertreter*innen, die aus der Mitgliederversammlung gewählt werden.
DER RAT
Die Arbeit des Vereins wird inhaltlich ausgestaltet durch die Arbeit des Rates. Der Rat besteht aus 29 Personen. Es sind dies 13 Vertreter*innen der in der Mitgliederversammlung vertretenen juristischen Personen mit Stimmrecht, welche per Los ausgewählt werden, 12 unter Zuhilfenahme bestimmter Kriterien zufällig ausgewählte Bürger*innen, 2 Mitglieder des Vorstands und zwei Mitarbeiter*innen mit inhaltlichen Aufgaben. Die Besetzung des Rates rotiert hälftig im Rhythmus von 3 Jahren. Bei der Auswahl sind Ersatzmitglieder zu benennen.
Der Rat tagt mindestens alle 3 Monate. Er entwirft ein Programm für den nächsten Aktionszeitraum und berät Schwerpunkte für die Inhalte der Beratungstätigkeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen des Zentrums. Die konzeptionelle Planung für das jeweils kommende Jahr legt er in Absprache mit dem Vorstand der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vor. Im laufenden Geschäft genehmigt der Vorstand die vom Rat übers Jahr entwickelten Quartalsprogramme.
MITGLIEDSCHAFT IM VEREIN
- Mitglieder können natürliche oder juristische Personen werden.
- Die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder erfolgt auf Antrag. Der Aufnahmeantrag, in dem ein Mitglied die Bereitschaft zur Unterstützung der Vereinsarbeit erklärt, dem Programm zustimmt und zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet, ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand hat die Mitglieder über den Aufnahmeantrag zu unterrichten. Über die Aufnahme des Antragsstellers entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung.
- Für neu aufgenommene Mitglieder gelten zwei Jahre Probezeit.
- Das Land Niedersachsen, die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover sind, sofern sie den Verein in nennenswertem Umfang fördern, geborene Mitglieder des Vereins.
STIMMBERECHTIGUNG
- Juristische Personen werden gemäß ihrer jeweiligen Satzung vertreten und können maximal einen stimmberechtigten Vertreter benennen.
- Jede Organisation hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme.
- Natürliche und die Vertreter juristischer Personen, die oder deren Organisationen mit Beteiligung Geld verdienen, etwa als (Inhaber oder Mitarbeiter einer) Beteiligungsagentur oder die Beteiligungsprozesse unmittelbar gegen Bezahlung oder mittelbar aufgrund finanzieller Förderung durch öffentliche oder private Stellen organisieren, haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.
- Dies gilt nicht für Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung, die diese als Mitglieder vertreten.
DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Die Mitgliederversammlung tagt einmal jährlich. Sie berät und beschließt die vom Rat erarbeitete und rechtzeitig vor der Versammlung vorzulegende Konzeption für die weitere Arbeit des Zentrums. Sie berücksichtigt dabei die für den Betrieb des Zentrums erforderlichen organisatorischen Maßnahmen einschließlich der Verwendung der Finanzmittel. Sie entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder.
Die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied aus wichtigem Grund, z.B. wegen vereinsschädigenden Verhaltens, aus dem Verein ausschließen. Als vereinsschädigend gelten insbesondere öffentliche Äußerungen, die den Zielen des Vereins entgegenstehen sowie respektlose Äußerungen gegen Demokratie und demokratisch organisiertes Miteinander.
ASPEKTE FÜR EINE GESCHÄFTSORDNUNG
Partizipatives Handeln zu befördern und dafür immer neue Formen zu entwickeln und diese gemeinsam zu nutzen, ist das eigentliche Ziel des Zentrums und ist somit strukturbildend.
- Der Verein entwirft partizipative, z.B. rotierende Strukturen und verankert diese in seiner Satzung.
- Der Verein formuliert die Grundlagen (Leitgedanken Hannah Arendts, Haltung zu Demokratie und Freiheit usw.) für die Ausgestaltung der inhaltlichen Arbeit des Zentrums.
- Der Verein ist unabhängig und sollte nicht von externen Interessen (z.B. Geldgeber*innen,) dominiert werden.
- Die Vereinsorgane (Mitgliederversammlung, Vorstand) sollen um eine Partizipationsmöglichkeit erweitert werden, nämlich einen Rat, dem durch Auslosung bestimmte Mitglieder in rotierender Besetzung angehören. Hier könnten auch Fachleute zur nationalen und internationalen Hannah-Arendt-Forschung einbezogen werden, um die inhaltlich-programmatische Arbeit des Hannah-Arendt-Zentrums im Geist der Namensgeberin sicherzustellen.
- Ehrenamtliche Mitarbeit ist wesentlicher Bestandteil des Zentrums. Ehrenamt braucht Hauptamt und Struktur. Dafür sind zwei volle Stellen notwendig: zur Koordinierung, Planung und Durchführung, Moderation von Veranstaltungen sowie Unterstützung bei externen informellen Beteiligungsformaten.
- Zur organisatorischen Praxis sind weitere bezahlte Arbeitskräfte erforderlich (wie Hausmeister-, Reinigungs-, ggfs. Sicherheitsdienst).
ASPEKTE FÜR INHALTLICHE AUSRICHTUNG
Die der Arbeit des Vereins zugrunde liegende Idee von Demokratie und Mitwirkung geht, ganz im Sinne von Hannah Arendt, bewusst über formal repräsentativ gewählte Strukturen hinaus und beinhaltet eine breitere informelle Partizipation, die nicht nur Teil der Arbeit des Zentrums, sondern ein wesentliches Funktionsprinzip seiner eigenen Arbeitsweise ist. Im gemeinsamen Prozess werden Ideen entwickelt, kollektiv erörtert und zum Handeln gebracht. Dadurch werden Beteiligungsformate in der Praxis eingeübt, sind besser nachvollziehbar und tragen dazu bei, dass Demokratie unmittelbar erlebt wird. Das Zentrum fördert also das diskursive und konsultative Element der Politik und stärkt so die informelle Beteiligung zur Erhaltung der Demokratie.
„Genauso, wie das Musizieren oder das Tanzen oder das Theaterspielen für die Entfaltung ihrer Virtuosität auf das Publikum angewiesen sind, das dem Vollzug beiwohnt, bedarf auch das Handeln der Präsenz anderer in einem politisch organisierten Raum“ 4. 4 Hannah Arendt (2016): Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Übungen im politischen Denken I. Freiheit und Politik. Piper, 4. Aufl., S. 207.
- Praktisch Demokratie erleben und positive Erfahrungen machen ist ein wichtiges Credo der Arbeit. Daher initiiert und organisiert das Zentrum einen Beteiligungsrat, der im Zentrum tagt. Er wird moderiert und seine Mitglieder diskutieren und beraten gemeinwohlbezogene Themen und formulieren Empfehlungen. Dieser Rat ist nicht identisch mit dem satzungsmäßig einzuberufenden Rat für die Entwicklung und inhaltliche Ausgestaltung des Zentrums. Eine Doppelmitgliedschaft ist nicht zulässig.
- Das Hannah-Arendt-Zentrum für Demokratie und Mitwirkung e.V. wird ein Ort lebendiger Demokratie, wo Vielfalt im demokratischen Miteinander gelebt wird. Gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziales Engagement, zukunftsorientierte Interessen und Kreativität der Bürger*innen sollen sichtbar werden – auch über das Zentrum hinaus. So kann der Demokratieverdrossenheit, der Polarisierung von menschenverachtenden Meinungen und einer zunehmenden Vereinsamung in der Gesellschaft entgegengewirkt werden. Ziel soll es sein, die Gedanken Hanna Arendts, die auch heute an Modernität und Erkenntnisgewinn nichts eingebüßt haben, in der Gesellschaft weiter zu verbreiten und ins Handeln zu kommen.
- Das Zentrum zeigt, dass das für alle möglich ist, wenn sie sich an einem offenen, ständigen Dialog zu den gesellschaftlichen Veränderungen, politischen Entwicklungen und zu den Kernproblemen des gesellschaftlichen Lebens beteiligen und so gemeinsam die Alltagspraxis verändern.
- Exemplarische Veranstaltungsformate: Sprechen und Zuhören: Dialogübungen; Emotionen reflektieren im Demokratie- und Klimacafé: Wie geht es Dir mit der Klimakrise und mit der Demokratiekrise. Emotionen und konstruktive Ideen austauschen; Zukunftsvisionen entwickeln; Betzavta Demokratietrainings; Demokratie-Spiele-Abend; Escape Room zur Meinungsfreiheit u.v.a.m.
- Das Zentrum ist Labor und Werkstatt für innovative Ideen, die das Zusammenleben reicher gestalten im Sinne eines „globalen Buen Vivir“. Die „ästhetische Idee“ des Hannah-Arendt-Zentrums ermöglicht eine Wirkkraft, „die unerreichbar durch die Begriffe des Verstandes“ 5 ist, die über die Grenzen hinaus Bürger*innen in ihrem Bestreben um Freiheit und Demokratie verbindet. 5Hannah Arendt (2016): Denktagebuch 1950-1973, Bd.1. Piper. S. 582
- Netzwerkarbeit nimmt neben der inhaltlichen und methodischen Schwerpunktsetzung des Zentrums eine wichtige Rolle ein. Das Zentrum hält Kontakt zu Beteiligungsprozessen anderer Städte und Orte in der Bundesrepublik, in Europa und weltweit und sorgt für Information und Transparenz seiner Mitglieder.
PROTERRA e.V. Hannover
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